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Angespielt: FINAL FANTASY XIV

30.08.2010 - eingestellt in gamescom, Jugendredaktion, News, Spiele & Trends

Auf der gamescom können Gamer aktuelle beziehungsweise zukünftige Spieletitel antesten. Auch unser Jugendredakteur Janosch hat es sich nicht nehmen lassen und den Nachfolger eines seiner Lieblingsspiele unter die Lupe genommen.


Von Janosch Fuchs, 19 Jahre (Jugendredaktion spielbar.de)

Als Besucher der gamescom 2010 freut man sich über jeden neuen Titel, den man gezeigt bekommt oder selbst antesten darf. Allerdings gibt es auch Titel, auf die man sich besonders freut. Mein persönliches Highlight dieses Jahr war Final Fantasy XIV. Square Enix präsentierte die ersten 20 Minuten ihres neusten Titels. Um einen Titel solcher Größe angemessen zu präsentieren, erstrahlte der Stand in einem reinen Weiß. Angelockt durch die großen Final-Fantasy-Banner habe ich sowohl ein Probespiel absolviert als auch an der Weltpremiere des neuen Trailers teilgenommen. Und als großer Fan bin ich voller Hoffnung, dass uns ab dem 30. September (bzw. wer die Collectors Edition bestellt hat ab dem 22. September) ein großartiges Spiel erwartet. Die Besitzer einer PlayStation 3 müssen sich noch bis März 2011 in Geduld üben.

Natürlich muss man nicht jeden vorhergehenden Teil gespielt haben, um Teil XIV genießen zu können. Fast jedes Final Fantasy Spiel kreiert eine neue, unabhängige Geschichte in einer neuen Welt. Einige wenige Elemente bleiben jedoch immer erhalten. So kann man in den meisten Teilen Elemente eines Japano-RPGs (bunte Darstellung, realitätsferne Phantasiewelt) als auch Chocobos (große Reitvögel) oder aber den Namen Cid wiederfinden. Allerdings ist der neuste Teil kein Singleplayer-Spiel sondern ein MMORPG. Es führt somit die Tradition des elften Teiles fort. Auch ansonsten ähneln sich Teil XIV und XI in vielen Aspekten. So existieren die gleichen Rassen, gleiche Monster und vieles mehr. Man kann fast sagen, dass die Entwickler den Erfolg von Teil XI weiterführen wollen in die nächste Generation. Allerdings mit einer kompletten Generalüberholung: mehr Gegner, mehr Ausrüstung, einer neuen Engine und mehr Möglichkeiten wie zum Beispiel auf der PS3 zusammen mit PC-Spielern Abenteuer zu erleben.

Bleibt noch, den Inhalt des neuen Spiels näher zu betrachten. Der Cinematic Trailer verspricht gigantische Abenteuer mit Freunden, spannende Kämpfe und eine detailverliebte Welt, wie man es vom Entwickler Square Enix kennt. Diese Detailverliebtheit erkennt man bereits in der Charaktererstellung wieder.

Die Entscheidung zwischen den fünf Völkern fällt einem nicht leicht. Nachdem man sich für einen Hyuran (menschenähnlich), Miqu’te (Katzenmenschen), Laafell (kleine, magiebegabte Wesen), Elezen (elfenähnlich) oder aber einen Roegadyn (große, starke Krieger) entschieden hat, besteht die Möglichkeit seinen Charakter stark zu individualisieren. So kann man die Nase, Haare, Augen und noch mehr verändern bzw. färben. Auch Narben können hinzugefügt oder aber der Geburtstag eingestellt werden. Die Entscheidung über die Klasse der Charakter fällt bei einer Auswahl von 18 möglichen (darunter z.B. Waldläufer, Grobschmied, Druide, Gourmet) schwer. Zum Glück lassen sie sich in vier Oberkategorien zusammenfassen: Krieger, Magier, Sammler und Handwerker. Man erkennt, dass Final Fantasy XIV nicht nur aus Kampf besteht. Man kann auch produktiv tätig werden. Etwa als Gärtner, der in Minispielen Bäume fällt, oder als Gourmet, der seine Mitstreiter versorgt. Am Ende der Charaktererstellung muss man sich entscheiden, ob man in der Wüste (Ul’dah), im Wald (Gridania) oder aber in der Hafenstadt (Limsa Lominsa) sein Abenteuer beginnen möchte.

Für mich steht fest, dass mein Abenteuer am 22. September beginnen wird!

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