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	<title>Kommentare zu: Studie zu SpielvorliebenWenn Gewalt, dann bitte mit Humor!</title>
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	<description>Empfehlungen und Tipps zu Computer- und Videospielen für Eltern, Pädagogen, Lehrkräfte, Gamer, Kinder und Jugendliche</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Feb 2012 15:26:19 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Tom Hartig</title>
		<link>http://www.spielbar.de/neu/2010/07/studie-zu-spielvorliebenwenn-gewalt-dann-bitte-mit-humor/comment-page-1/#comment-1318</link>
		<dc:creator>Tom Hartig</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 08:51:49 +0000</pubDate>
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		<description>Nicht, dass wir uns missverstehen: Natürlich sage ich nicht, dass auf-Jungs-ausgerichtete-Spiele besser sind weil sie auf Jungs ausgerichtet sind. Aber es ist ja logisch, dass die Publisher in alte Erfolgsrezepte lieber investieren als in innovative Risikoprojekte. Und bei der zumindest früher eindeutig überwiegenden männlichen Spielerschaft heißt das: Perfekte Grafik, flüssiges (wenn auch wenig innovatives) Gameplay etc. landet beim x-ten Call-of-Duty-Teil, FIFA-Aufguss etc., während weniger genderspezifische, innovative Games häufig aus dem Indie-Sektor oder zumindest aus den kleineren Studios kommen, mit den entsprechenden Kinderkrankheiten. Gibt natürlich auch eine Menge ausnahmen, man denke etwa an Civilisation. 

Gehe vollkommen d&#039;accord, dass die aufgeführten Aspekte doch eigentlich für jeden Spieler gelten. Ich sehe da eher einen Mangel in der Untersuchung. Weil im Umkehrschluss hieße das ja: Es gibt also zu wenig gute Spiele, deswegen spielen Frauen weniger und die männlichen Spieler lassen sich scheinbar von unwesentlichen jungsspezifischen Oberflächlichkeiten blenden? Ich denke es gibt durchaus einige gute Spiele, allerdings sollte man darauf achten, die Settings und die Identifikationsmöglichkeiten neutraler zu gestalten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht, dass wir uns missverstehen: Natürlich sage ich nicht, dass auf-Jungs-ausgerichtete-Spiele besser sind weil sie auf Jungs ausgerichtet sind. Aber es ist ja logisch, dass die Publisher in alte Erfolgsrezepte lieber investieren als in innovative Risikoprojekte. Und bei der zumindest früher eindeutig überwiegenden männlichen Spielerschaft heißt das: Perfekte Grafik, flüssiges (wenn auch wenig innovatives) Gameplay etc. landet beim x-ten Call-of-Duty-Teil, FIFA-Aufguss etc., während weniger genderspezifische, innovative Games häufig aus dem Indie-Sektor oder zumindest aus den kleineren Studios kommen, mit den entsprechenden Kinderkrankheiten. Gibt natürlich auch eine Menge ausnahmen, man denke etwa an Civilisation. </p>
<p>Gehe vollkommen d&#8217;accord, dass die aufgeführten Aspekte doch eigentlich für jeden Spieler gelten. Ich sehe da eher einen Mangel in der Untersuchung. Weil im Umkehrschluss hieße das ja: Es gibt also zu wenig gute Spiele, deswegen spielen Frauen weniger und die männlichen Spieler lassen sich scheinbar von unwesentlichen jungsspezifischen Oberflächlichkeiten blenden? Ich denke es gibt durchaus einige gute Spiele, allerdings sollte man darauf achten, die Settings und die Identifikationsmöglichkeiten neutraler zu gestalten.</p>
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		<title>Von: Arne Busse</title>
		<link>http://www.spielbar.de/neu/2010/07/studie-zu-spielvorliebenwenn-gewalt-dann-bitte-mit-humor/comment-page-1/#comment-1317</link>
		<dc:creator>Arne Busse</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 15:34:55 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, wenn die Nachfrage überwiegend von Jungs kommt, dann ist es wahrscheinlicher mit einem Jungsspiel auf dem Markt richtig zu liegen. Denke auch, dass man Genderperspektiven für alle Medien finden kann.

Aber:
Es gibt gute und schlechte Spiele und dafür ist es erstmal egal, wer denn das Spiel nach Ansicht der Entwickler spielen soll. Gute Spiele sind nicht Spiele für XY, zumal wenn damit ungerechte Darstellungen von Mann oder Frau einhergegehen.

Wenn &quot;Freiheit, Kontrolle, Wettbewerb und Immersion&quot; tatsächlich die interessanten Aspekte für Frauen/Mädchen sind, dann sehe ich sowieso nicht, warum frauenspezifische Spiele entwickelt werden sollten oder was diese tatsächlich sein könnten. Sind wir daran nicht alle beim Spielen interessiert? Sicherlich kann es Themen udn Szenarien, settings etc. geben, in denen Männer lieber spielen als Frauen, aber entscheidend ist doch eher das game play.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, wenn die Nachfrage überwiegend von Jungs kommt, dann ist es wahrscheinlicher mit einem Jungsspiel auf dem Markt richtig zu liegen. Denke auch, dass man Genderperspektiven für alle Medien finden kann.</p>
<p>Aber:<br />
Es gibt gute und schlechte Spiele und dafür ist es erstmal egal, wer denn das Spiel nach Ansicht der Entwickler spielen soll. Gute Spiele sind nicht Spiele für XY, zumal wenn damit ungerechte Darstellungen von Mann oder Frau einhergegehen.</p>
<p>Wenn &#8220;Freiheit, Kontrolle, Wettbewerb und Immersion&#8221; tatsächlich die interessanten Aspekte für Frauen/Mädchen sind, dann sehe ich sowieso nicht, warum frauenspezifische Spiele entwickelt werden sollten oder was diese tatsächlich sein könnten. Sind wir daran nicht alle beim Spielen interessiert? Sicherlich kann es Themen udn Szenarien, settings etc. geben, in denen Männer lieber spielen als Frauen, aber entscheidend ist doch eher das game play.</p>
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		<title>Von: Tom Hartig</title>
		<link>http://www.spielbar.de/neu/2010/07/studie-zu-spielvorliebenwenn-gewalt-dann-bitte-mit-humor/comment-page-1/#comment-1311</link>
		<dc:creator>Tom Hartig</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 17:48:03 +0000</pubDate>
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		<description>Ich nehme an es ist einfach einfacher Geschlechtervorlieben (statistisch gesehen) zu befriedigen als Games zu machen die allen gleich gut(!) gefallen. Und qualitativ stehen die &quot;Jungs-Spiele&quot; besser dar (daher auch der Erfolg, nicht weil Jungs per se mehr spielen würden). Von daher doch gar nicht blöd zu gucken, wie man qualitativ hochwertige Mädchen-Spiele machen kann. Stört ja die Bi-Spiele nicht (Tolles Wort^^), wie z.B. die Sims. Dann wärs auch keine Männerdomäne mehr und Frauen würden nicht komisch angeguckt, wenn sie darin &quot;wildern&quot;.

Das Genderthema hat ja nur rudimentär was mit dem Medium zu tun, es gibt ja auch bis heute Bücher die eher Frauen ansprechen, die eher Männer ansprechen und die bei beiden gleichermaßen beliebt sind. Es gibt keinen Grund, zielgruppenspezifische Angebote zu verdammen. Aber sie sollten gleichermaßen vorhanden sein.

Videospiele hatten einfach einen Startvorteil für die technikbegeisterten Männer, aber dieser Aspekt ist heutzutage ja fast null und nichtig geworden und äußerst sich höchstens noch in Kleinigkeiten wie der erwähnten Ablehnung von zu komplexen Tastaturkürzeln u.ä.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich nehme an es ist einfach einfacher Geschlechtervorlieben (statistisch gesehen) zu befriedigen als Games zu machen die allen gleich gut(!) gefallen. Und qualitativ stehen die &#8220;Jungs-Spiele&#8221; besser dar (daher auch der Erfolg, nicht weil Jungs per se mehr spielen würden). Von daher doch gar nicht blöd zu gucken, wie man qualitativ hochwertige Mädchen-Spiele machen kann. Stört ja die Bi-Spiele nicht (Tolles Wort^^), wie z.B. die Sims. Dann wärs auch keine Männerdomäne mehr und Frauen würden nicht komisch angeguckt, wenn sie darin &#8220;wildern&#8221;.</p>
<p>Das Genderthema hat ja nur rudimentär was mit dem Medium zu tun, es gibt ja auch bis heute Bücher die eher Frauen ansprechen, die eher Männer ansprechen und die bei beiden gleichermaßen beliebt sind. Es gibt keinen Grund, zielgruppenspezifische Angebote zu verdammen. Aber sie sollten gleichermaßen vorhanden sein.</p>
<p>Videospiele hatten einfach einen Startvorteil für die technikbegeisterten Männer, aber dieser Aspekt ist heutzutage ja fast null und nichtig geworden und äußerst sich höchstens noch in Kleinigkeiten wie der erwähnten Ablehnung von zu komplexen Tastaturkürzeln u.ä.</p>
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