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	<title>Kommentare zu: Red Dead Redemption</title>
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	<description>Empfehlungen und Tipps zu Computer- und Videospielen für Eltern, Pädagogen, Lehrkräfte, Gamer, Kinder und Jugendliche</description>
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		<title>Von: Anne Sauer (Redaktion spielbar.de)</title>
		<link>http://www.spielbar.de/neu/2010/07/red-dead-redemption/comment-page-1/#comment-1334</link>
		<dc:creator>Anne Sauer (Redaktion spielbar.de)</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 16:37:25 +0000</pubDate>
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		<description>Den „Wilden Westen“ kennt man bereits aus Filmen und Büchern. Red Dead Redemption macht ihn nun auch spielerisch auf der Konsole erlebbar. Die realistische Graphik, inklusive unterschiedlicher Tageszeiten und Wetterbedingungen, sowie die musikalische Untermalung sorgen für ein intensives Spielerlebnis. In der Hauptrolle steht der wohl letzte Vertreter einer aussterbenden Rasse: der waschechte Westernheld.

Das Motto in diesem Spiel: Alles kann – nichts muss! Die Spielenden haben jegliche Freiheiten, was die Wahl der Orte und die dortigen Aufgaben betrifft. Das Spiel gestaltet sich in dem Punkt sehr abwechslungsreich. Prinzipiell ist es möglich, sich auf ein Pferd zu setzen und die ganze Zeit nur durch die Wildnis zu reiten, dem Sonnenuntergang entgegen, und diesen Anblick einfach nur zu genießen. Vorrausgesetzt man wird nicht von hungrigen Kojoten überrascht.
Gleichzeitig hält das Spiel viele Gelegenheiten für Schießereien und andere Kampfhandlungen offen. Die Darstellung von Gewalt wirkt in Red Dead Redemption, aufgrund der sogenannten Ragdoll-Mechanik, die das Bewegungsverhalten der Charaktere bestimmt, erschreckend real. Auf einen Schuss in die Schulter des Gegners reagiert dieser mit einer Drehbewegung des Oberkörpers, ein Schuss in die Knie lässt ihn zusammensacken. Das wurde auch in die Handlung selbst mit eingebaut. So können Spielende eine Person mit einem gezielten Schuss ins Bein stoppen, ohne sie umzubringen. Sie können den Gegner allerdings auch brutal hinter sich herziehen, während sie auf ihrem Pferd reiten.

Nicht immer macht es einem das Spiel einfach, klar zwischen gut und böse zu unterscheiden. Die Absichten einiger Spielcharaktere erschließen sich nur schwer. Die Spielenden gelangen auf die Art und Weise auch ungewollt in Schlägereien und werden in Verbrechen verwickelt. Sanktionen bei Fehlverhalten, wie Diebstahl oder Gewalt gegenüber Unschuldigen, gibt es allerdings nur, wenn Zeugen unmittelbar in der Nähe sind. Wurde die Tat bemerkt, sinken die „Ehrenpunkte“ des Protagonisten, was sich wiederum auf das Verhalten der Bevölkerung auswirkt. Das Kopfgeld, das auf einen ausgesetzt wurde, steigt, Kopfgeldjäger beginnen ihre Suche nach dem Spielenden. 

Das Western-Genre hat zwar mit der heutigen Welt nicht mehr viel zu. Auch der Umstand, dass der Hauptcharakter sterben kann, danach jedoch sofort wieder am letzten, gespeicherten Spielstand fortfährt, unterstützt den fiktiven Charakter des Spiels. Dennoch wirkt das Spiel und die darin enthaltene Gewalt so realistisch, dass ein hohes Maß an Differenzierung zwischen realer– und Spielwelt erforderlich ist. Die Tatsache, dass sich Kampfhandlungen direkt gegen menschliche Spielfiguren richten, sowie die geringen negativen Konsequenzen bei Fehlverhalten setzen zudem die Fähigkeit voraus, das Spielgeschehen kritisch zu reflektieren. Red Dead Redemption ist daher reine Erwachsenenunterhaltung und gehört nicht in die Hände von Kindern und Jugendlichen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Den „Wilden Westen“ kennt man bereits aus Filmen und Büchern. Red Dead Redemption macht ihn nun auch spielerisch auf der Konsole erlebbar. Die realistische Graphik, inklusive unterschiedlicher Tageszeiten und Wetterbedingungen, sowie die musikalische Untermalung sorgen für ein intensives Spielerlebnis. In der Hauptrolle steht der wohl letzte Vertreter einer aussterbenden Rasse: der waschechte Westernheld.</p>
<p>Das Motto in diesem Spiel: Alles kann – nichts muss! Die Spielenden haben jegliche Freiheiten, was die Wahl der Orte und die dortigen Aufgaben betrifft. Das Spiel gestaltet sich in dem Punkt sehr abwechslungsreich. Prinzipiell ist es möglich, sich auf ein Pferd zu setzen und die ganze Zeit nur durch die Wildnis zu reiten, dem Sonnenuntergang entgegen, und diesen Anblick einfach nur zu genießen. Vorrausgesetzt man wird nicht von hungrigen Kojoten überrascht.<br />
Gleichzeitig hält das Spiel viele Gelegenheiten für Schießereien und andere Kampfhandlungen offen. Die Darstellung von Gewalt wirkt in Red Dead Redemption, aufgrund der sogenannten Ragdoll-Mechanik, die das Bewegungsverhalten der Charaktere bestimmt, erschreckend real. Auf einen Schuss in die Schulter des Gegners reagiert dieser mit einer Drehbewegung des Oberkörpers, ein Schuss in die Knie lässt ihn zusammensacken. Das wurde auch in die Handlung selbst mit eingebaut. So können Spielende eine Person mit einem gezielten Schuss ins Bein stoppen, ohne sie umzubringen. Sie können den Gegner allerdings auch brutal hinter sich herziehen, während sie auf ihrem Pferd reiten.</p>
<p>Nicht immer macht es einem das Spiel einfach, klar zwischen gut und böse zu unterscheiden. Die Absichten einiger Spielcharaktere erschließen sich nur schwer. Die Spielenden gelangen auf die Art und Weise auch ungewollt in Schlägereien und werden in Verbrechen verwickelt. Sanktionen bei Fehlverhalten, wie Diebstahl oder Gewalt gegenüber Unschuldigen, gibt es allerdings nur, wenn Zeugen unmittelbar in der Nähe sind. Wurde die Tat bemerkt, sinken die „Ehrenpunkte“ des Protagonisten, was sich wiederum auf das Verhalten der Bevölkerung auswirkt. Das Kopfgeld, das auf einen ausgesetzt wurde, steigt, Kopfgeldjäger beginnen ihre Suche nach dem Spielenden. </p>
<p>Das Western-Genre hat zwar mit der heutigen Welt nicht mehr viel zu. Auch der Umstand, dass der Hauptcharakter sterben kann, danach jedoch sofort wieder am letzten, gespeicherten Spielstand fortfährt, unterstützt den fiktiven Charakter des Spiels. Dennoch wirkt das Spiel und die darin enthaltene Gewalt so realistisch, dass ein hohes Maß an Differenzierung zwischen realer– und Spielwelt erforderlich ist. Die Tatsache, dass sich Kampfhandlungen direkt gegen menschliche Spielfiguren richten, sowie die geringen negativen Konsequenzen bei Fehlverhalten setzen zudem die Fähigkeit voraus, das Spielgeschehen kritisch zu reflektieren. Red Dead Redemption ist daher reine Erwachsenenunterhaltung und gehört nicht in die Hände von Kindern und Jugendlichen.</p>
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