Clash of Realities 2010
Viel Forschung – wenig Öffentlichkeit

18.05.2010 - eingestellt in Debatten & Studien, Independent Games, News

Clash of Realities 2010Vom 21. bis 23. April lud die Fachhochschule Köln zum dritten Mal zur Konferenz „Clash of Realities“. Referentinnen und Referenten aus mehreren Ländern widmeten sich insbesondere der Frage nach der Wirkung von Computerspielen und ihrer Darstellung in der Öffentlichkeit. Ein Tagungsrückblick.


Von Anne Sauer & Tobias Miller (Redaktion spielbar.de)

Sucht und Gewalt, Genderaspekte, Gesellschaftsformen im Computerspiel und Lernpotenziale: Die kulturelle Bedeutung und die medial-ästhetische Gestaltung von Computerspielen waren die großen Themenschwerpunkte der dritten internationalen Computerspielkonferenz in Köln, der „Clash of Realities / Computerspiele: Medien und mehr…“. Hier ein Rückblick auf die Keynotes und ausgewählte Vorträge aus den Themenschwerpunkten.

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» Seite 3: Computerspiele und Gesellschaft
» Seite 4: Game Design und Development
» Seite 5: Tagungsabschluss und Fazit

Thema: Wissenschaftskommunikation

Mehrere hundert Teilnehmende kamen während der drei Tage zu den Vorträgen, darunter auch viele Studierende, die von dem kostenlosen Angebot Gebrauch machten. Neben den einzelnen Schwerpunkten beschäftigte vor allem ein Thema die Vortragenden und Teilnehmenden: die Wissenschaftskommunikation im Bereich der Computerspielforschung. Dies wurde bereits bei der Podiumsdiskussion zur Eröffnung deutlich, als Christoph Klimmt von der Universität Mainz, Olaf Coenen von Electronic Arts, Jürgen Schattmann vom Familienministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, Christian Stöcker von Spiegel Online und der GRÜNEN-Politiker Malte Spitz die Entwicklungen der vergangenen Jahre diskutierten.

Man wisse, so die einhelligen Meinung, mittlerweile schon viel mehr über Computerspiele und die damit verbundenen Entwicklungen. Nur käme vieles davon nicht im öffentlichen Raum an und damit auch nicht in die öffentliche Diskussion. Dies liege an den zwar sehr guten, aber auch sehr unterschiedlichen und differenzierten Forschungsergebnissen, die nur schwer in den Massenmedien aufzubereiten seien. Jürgen Schattmann forderte daher etwa eine Institution, die sich nur damit befasse. Christian Stöcker sprach sich für eine Liste mit typischen Fehlannahmen über Computerspiele aus, die immer wieder im öffentlichen Diskurs auftauchen, aber längst widerlegt seien.

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Einen Kommentar zu “Clash of Realities 2010
Viel Forschung – wenig Öffentlichkeit”

  1. Arne schreibt:

    Hallo, sehr spannender Bericht! Der Link auf dieser Seite zu http://www.clashofrealities.de funktioniert aber nicht richtig.

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