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	<title>Kommentare zu: M.U.D.TV – Mad Ugly Dirty Television</title>
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	<description>Empfehlungen und Tipps zu Computer- und Videospielen für Eltern, Pädagogen, Lehrkräfte, Gamer, Kinder und Jugendliche</description>
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		<title>Von: Anne Sauer (Redaktion spielbar.de)</title>
		<link>http://www.spielbar.de/neu/2010/03/mad-ugly-dirty-television/comment-page-1/#comment-1152</link>
		<dc:creator>Anne Sauer (Redaktion spielbar.de)</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 10:54:16 +0000</pubDate>
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		<description>Wer hat sich nicht auch schon einmal gewünscht, erfolgreich ins große TV-Business einzusteigen und für ein besseres Fernseh-Programm zu sorgen? M.U.D. TV macht es möglich. In dieser Wirtschaftssimulation versorgen die Spielenden die unterschiedlichen Zielgruppen mit passendem Programm, was vor allem planerisches und taktisches Geschick erfordert. Die Spielmechanik und die Menüführung scheinen auf den ersten Blick unübersichtlich, dank des gelungenen, wenn auch textlastigen Tutorials, bekommt man jedoch auch als Genre-Einsteiger schnell ein Gefühl dafür. 

Die comichafte Umsetzung ist untypisch für das Genre, lockert den ernsten Simulationscharakter dafür erfrischend auf. Gleiches geschieht durch die amüsanten Anspielungen auf bekannte Filmtitel, Serien und Schauspieler. So tauchen im Spiel beispielsweise Figuren wie „Mr. Tea“ oder „Nuck Chorris“ auf, Sendungen tragen Titel wie „Wer wird Aktionär“, „Emancipation Room“ oder „John Mambo“. Die Spielenden kommen dadurch ins Schmunzeln und fühlen sich gut unterhalten.

In punkto Abwechslung ist das Spiel jedoch steigerungsfähig. Die Hintergrundgeräusche, speziell unverständliches Gebrabbel und eigenartiges, nicht zuzuordnendes Hupen in einer Dauerschleife, werden schnell eintönig. Glücklicherweise können diese Geräusche ausgestellt werden. 
Des Weiteren müssen die Spielenden ununterbrochen verschiedene Orte aufsuchen, etwa um Werbeaufträge und Sendungen zu beschaffen und diese dann in das eigene Programm aufzunehmen. Vor allem zu Beginn des Spiels sind diese Botengänge aufgrund begrenzter Trage-Kapazität häufig und dementsprechend lästig. Man fragt sich, warum diese nicht auf andere Art und Weise koordiniert werden können. Erst im späteren Spielverlauf fällt dieser Punkt nicht mehr ganz so stark auf. 
Der Multiplayermodus über Steam, eine von Valve Software entwickelte und betriebene Online-Vertriebsplattform für Computerspiele, bietet ebenfalls mehr Abwechslung durch zusätzliche Sabotageaktionen und größeren Konkurrenz- und Zeitdruck. 

Ein Punkt, der in der TV-Wirtschaftssimulation leider gar nicht berücksichtigt wird, ist die Einhaltung der Altersfreigaben der Freiwilligen Selbstkontrolle, kurz FSK. Diese regelt für das reale Fernsehen, was wann gesendet werden darf. Nicht so bei M.U.D. TV: Die Spielenden können beispielsweise problemlos Filme, deren Titel auf erotische Inhalte schließen lassen, um die Mittagszeit senden, ohne große Folgen. 

Dem hohen Realitätsanspruch, der charakteristisch für das Genre der Simulationen ist, kann M.U.D. TV damit nicht ganz gerecht werden. Eingefleischte Simulations-Fans werden von dem Spiel deshalb etwas enttäuscht sein. Für Genre-Neulinge ab 12 Jahren ist M.U.D. TV aufgrund seines übersichtlichen Umfangs und der humorvollen Umsetzung zu empfehlen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wer hat sich nicht auch schon einmal gewünscht, erfolgreich ins große TV-Business einzusteigen und für ein besseres Fernseh-Programm zu sorgen? M.U.D. TV macht es möglich. In dieser Wirtschaftssimulation versorgen die Spielenden die unterschiedlichen Zielgruppen mit passendem Programm, was vor allem planerisches und taktisches Geschick erfordert. Die Spielmechanik und die Menüführung scheinen auf den ersten Blick unübersichtlich, dank des gelungenen, wenn auch textlastigen Tutorials, bekommt man jedoch auch als Genre-Einsteiger schnell ein Gefühl dafür. </p>
<p>Die comichafte Umsetzung ist untypisch für das Genre, lockert den ernsten Simulationscharakter dafür erfrischend auf. Gleiches geschieht durch die amüsanten Anspielungen auf bekannte Filmtitel, Serien und Schauspieler. So tauchen im Spiel beispielsweise Figuren wie „Mr. Tea“ oder „Nuck Chorris“ auf, Sendungen tragen Titel wie „Wer wird Aktionär“, „Emancipation Room“ oder „John Mambo“. Die Spielenden kommen dadurch ins Schmunzeln und fühlen sich gut unterhalten.</p>
<p>In punkto Abwechslung ist das Spiel jedoch steigerungsfähig. Die Hintergrundgeräusche, speziell unverständliches Gebrabbel und eigenartiges, nicht zuzuordnendes Hupen in einer Dauerschleife, werden schnell eintönig. Glücklicherweise können diese Geräusche ausgestellt werden.<br />
Des Weiteren müssen die Spielenden ununterbrochen verschiedene Orte aufsuchen, etwa um Werbeaufträge und Sendungen zu beschaffen und diese dann in das eigene Programm aufzunehmen. Vor allem zu Beginn des Spiels sind diese Botengänge aufgrund begrenzter Trage-Kapazität häufig und dementsprechend lästig. Man fragt sich, warum diese nicht auf andere Art und Weise koordiniert werden können. Erst im späteren Spielverlauf fällt dieser Punkt nicht mehr ganz so stark auf.<br />
Der Multiplayermodus über Steam, eine von Valve Software entwickelte und betriebene Online-Vertriebsplattform für Computerspiele, bietet ebenfalls mehr Abwechslung durch zusätzliche Sabotageaktionen und größeren Konkurrenz- und Zeitdruck. </p>
<p>Ein Punkt, der in der TV-Wirtschaftssimulation leider gar nicht berücksichtigt wird, ist die Einhaltung der Altersfreigaben der Freiwilligen Selbstkontrolle, kurz FSK. Diese regelt für das reale Fernsehen, was wann gesendet werden darf. Nicht so bei M.U.D. TV: Die Spielenden können beispielsweise problemlos Filme, deren Titel auf erotische Inhalte schließen lassen, um die Mittagszeit senden, ohne große Folgen. </p>
<p>Dem hohen Realitätsanspruch, der charakteristisch für das Genre der Simulationen ist, kann M.U.D. TV damit nicht ganz gerecht werden. Eingefleischte Simulations-Fans werden von dem Spiel deshalb etwas enttäuscht sein. Für Genre-Neulinge ab 12 Jahren ist M.U.D. TV aufgrund seines übersichtlichen Umfangs und der humorvollen Umsetzung zu empfehlen.</p>
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