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	<title>Kommentare zu: Keep Cool Online</title>
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	<description>Empfehlungen und Tipps zu Computer- und Videospielen für Eltern, Pädagogen, Lehrkräfte, Gamer, Kinder und Jugendliche</description>
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		<title>Von: Anne Sauer (Redaktion spielbar.de)</title>
		<link>http://www.spielbar.de/neu/2010/02/keep-cool-online/comment-page-1/#comment-1076</link>
		<dc:creator>Anne Sauer (Redaktion spielbar.de)</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 14:48:24 +0000</pubDate>
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		<description>Keep Cool Online stellt als Planspiel den Klimawandel und seine Ursachen auf eine modellhafte und abstrakte Weise dar. Spielerisch werden hier ernste, soziale und politische Inhalte vermittelt. Aus diesem Grund kann das Spiel auch als Serious Game bezeichnet werden.

Die Spielenden müssen sich entscheiden, ob sie für den Sieg egoistisch vorgehen, ungeachtet der klimatischen Folgen und der damit steigenden Gefahr des Klimakollapses, oder ob sie versuchen, gemeinsam ihre Ziele zu erreichen. Das komplexe Thema Klimawandel wird hier auf eine zentrale Frage heruntergebrochen: Konkurrenz oder Kooperation? Durchgängig muss zwischen eigenen Interessen und dem Gesamtwohl abgewogen werden. Die sich zum Teil gegenseitig ausschließenden politischen Ziele erfordern von den Spielenden außerdem eine strategische Grundausrichtung sowie taktisches Geschick. So werden die Schwierigkeiten weltpolitischen Handelns vermittelt. Positiv hervorzuheben ist an dieser Stelle auch, dass das Spiel nicht zu Verhandlungen und Kooperationen zwingt. Vielmehr können die Spielenden experimentieren, frei nach dem Motto „Learning by Doing“ die Folgen des eigenen Handels direkt erleben. Der erhobene Zeigefinger, der einen vehement dazu zwingt, das „richtige“ zu tun, entfällt. 

Zu zweit ist das Spiel allerdings weniger geeignet. Denn gerade bei einer geringen Zahl an Mitspielenden ist man durchaus geneigt, eine kurzfristige Strategie zu wählen, um schnell ans Ziel zu kommen. Sehr erfolgsversprechend ist in diesem Fall etwa, eine „klimaskeptische“ politische Position einzunehmen, welche den Klimawandel in Frage stellt und entsprechend voll und ganz auf klimaschädliche Kraftwerke baut.
Die Aussage, längerfristige und nachhaltige Strategien führen ans Ziel, kann an dieser Stelle nicht vermittelt werden. Spielen dagegen mehrere Personen mit, können solche kurzfristigen Strategien leichter vereitelt werden.

Keep Cool Online bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte im schulischen Bereich. So ist die Verwendung zum Beispiel in Fächern wie Sozialkunde, Erdkunde, Physik oder auch Deutsch denkbar. Am Anfang einer Unterrichtseinheit eingesetzt, kann das optisch sehr ansprechende und übersichtliche Spiel zusätzlich das Interesse der Schülerinnen und Schüler wecken. Die Spielenden brauchen keinerlei theoretische Vorkenntnisse. Pluspunkte sind auch die geringen technischen Voraussetzungen, der leichte Einstieg und die unkomplizierte Anmeldung. 
Aufgrund der Komplexität und Fülle an Informationen, die es zu verarbeiten gilt, eignet sich das Spiel grundsätzlich ab einem Alter von 12 Jahren. Gut geeignet ist Keep Cool Online für die Jahrgangsstufen 8 bis 10.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Keep Cool Online stellt als Planspiel den Klimawandel und seine Ursachen auf eine modellhafte und abstrakte Weise dar. Spielerisch werden hier ernste, soziale und politische Inhalte vermittelt. Aus diesem Grund kann das Spiel auch als Serious Game bezeichnet werden.</p>
<p>Die Spielenden müssen sich entscheiden, ob sie für den Sieg egoistisch vorgehen, ungeachtet der klimatischen Folgen und der damit steigenden Gefahr des Klimakollapses, oder ob sie versuchen, gemeinsam ihre Ziele zu erreichen. Das komplexe Thema Klimawandel wird hier auf eine zentrale Frage heruntergebrochen: Konkurrenz oder Kooperation? Durchgängig muss zwischen eigenen Interessen und dem Gesamtwohl abgewogen werden. Die sich zum Teil gegenseitig ausschließenden politischen Ziele erfordern von den Spielenden außerdem eine strategische Grundausrichtung sowie taktisches Geschick. So werden die Schwierigkeiten weltpolitischen Handelns vermittelt. Positiv hervorzuheben ist an dieser Stelle auch, dass das Spiel nicht zu Verhandlungen und Kooperationen zwingt. Vielmehr können die Spielenden experimentieren, frei nach dem Motto „Learning by Doing“ die Folgen des eigenen Handels direkt erleben. Der erhobene Zeigefinger, der einen vehement dazu zwingt, das „richtige“ zu tun, entfällt. </p>
<p>Zu zweit ist das Spiel allerdings weniger geeignet. Denn gerade bei einer geringen Zahl an Mitspielenden ist man durchaus geneigt, eine kurzfristige Strategie zu wählen, um schnell ans Ziel zu kommen. Sehr erfolgsversprechend ist in diesem Fall etwa, eine „klimaskeptische“ politische Position einzunehmen, welche den Klimawandel in Frage stellt und entsprechend voll und ganz auf klimaschädliche Kraftwerke baut.<br />
Die Aussage, längerfristige und nachhaltige Strategien führen ans Ziel, kann an dieser Stelle nicht vermittelt werden. Spielen dagegen mehrere Personen mit, können solche kurzfristigen Strategien leichter vereitelt werden.</p>
<p>Keep Cool Online bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte im schulischen Bereich. So ist die Verwendung zum Beispiel in Fächern wie Sozialkunde, Erdkunde, Physik oder auch Deutsch denkbar. Am Anfang einer Unterrichtseinheit eingesetzt, kann das optisch sehr ansprechende und übersichtliche Spiel zusätzlich das Interesse der Schülerinnen und Schüler wecken. Die Spielenden brauchen keinerlei theoretische Vorkenntnisse. Pluspunkte sind auch die geringen technischen Voraussetzungen, der leichte Einstieg und die unkomplizierte Anmeldung.<br />
Aufgrund der Komplexität und Fülle an Informationen, die es zu verarbeiten gilt, eignet sich das Spiel grundsätzlich ab einem Alter von 12 Jahren. Gut geeignet ist Keep Cool Online für die Jahrgangsstufen 8 bis 10.</p>
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