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	<title>Kommentare zu: Dragon Age: Origins</title>
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	<description>Empfehlungen und Tipps zu Computer- und Videospielen für Eltern, Pädagogen, Lehrkräfte, Gamer, Kinder und Jugendliche</description>
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		<title>Von: Daniel Heinz</title>
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		<dc:creator>Daniel Heinz</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 11:41:21 +0000</pubDate>
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		<description>Mit der Erstellung einer eigenen Spielfigur beginnt die Qual der Wahl. Neben dem Aussehen muss sich der Spieler zwischen den Völkern der Menschen, Elfen und Zwerge sowie den Klassen &quot;Krieger&quot;, &quot;Magier&quot; und &quot;Schurke&quot; entscheiden. Je nach Wahl beginnt eine von sechs verschiedenen, dramatisch inszenierten, mehrstündigen Einleitungsgeschichten, die gleichzeitig als Tutorial dienen. Hier werden dem Spieler gleichsam grundlegende Steuerungsbefehle wie Handlungsoptionen verständlich erläutert. 

Diese Einleitungsgeschichten gewähren Einblicke auf die politischen, religiösen und sozialen Konflikte des Fantasiereiches aus gänzlich unterschiedlichen Perspektiven. Während man als Adelssohn einen Überfall auf die Burg seiner Familie miterleben muss, ist es Aufgabe des Magier-Anwärters, eine gefährliche Eignungsprüfung in einer anderen Dimension zu bestehen. Durch die anfänglich unbekannte Fantasiewelt ist der Spieler besonders auf Informationen angewiesen, die er primär durch Zwischensequenzen und zahlreiche Gespräche mit anderen Figuren erhält. Außerdem finden sich im Spielverlauf vielerorts Bücher, Schriftrollen und Objekte, die der Spieler betrachten kann, woraufhin interessante Fakten über Spielwelt, zu vergangenen und aktuellen Ereignissen, wichtigen Charakteren oder Kreaturen, in der spielinternen Bibliothek erscheinen. Da die hier gesammelten Informationen sehr umfangreich sind, bei der Lösung vieler Aufgaben helfen und eine Menge zu der stimmungsvollen und glaubwürdigen Atmosphäre beitragen, wird vom Spieler eine gewisse Lesebereitschaft gefordert.

Im Spiel ist es möglich, in einer Gruppe mit maximal drei weiteren Gefährten durch die Lande zu ziehen. Insgesamt trifft man im Spielverlauf bis zu 9 vollkommen unterschiedliche Mitstreiter mit einer jeweils unverwechselbaren Persönlichkeit, die sich aus gänzlich verschiedenen Motiven für das eigene Vorhaben begeistern lassen. Als sozialer Interaktionspunkt dient vor allem das Camp, wo die einzelnen Begleiter aufeinandertreffen und die Konstellation der Heldengruppe festgelegt werden kann. Die tiefgründigen, vielschichtigen, teils boshaft, teils witzig inszenierten Interaktionen innerhalb einer solchen Heldengruppe tragen maßgeblich zu der gelungenen Spielatmosphäre bei. Der dem Alkohol zugewandte Zwerg Orkhan macht z. B. der weisen Heilerin Wynne mehr als eindeutige, oftmals sogar obszöne Avancen, die Bardin Leliana gibt ihren Mitstreitern zwischen Gefechten absurde Kleidungstipps – Ihr Lieblingsthema ist schicke Schuhe. Auch ein unangenehm riechender Kampfhund kann sich zu den Abenteurern gesellen und findet großen Gefallen daran, sich im Camp auf die sauberen Kleidungsstücke einer ordnungsliebenden Zauberin zu betten – sehr zu ihrem Leidwesen (und zur Belustigung des Spielers).

&lt;a href=&quot;http://www.spieleratgeber-nrw.de/index.php?siteid=2563&quot;target=blank rel=&quot;nofollow&quot;&gt;» Die ganze pädagogische Beurteilung beim Spieleratgeber NRW lesen&lt;/a&gt;

Fazit:
Ein entscheidungskritisches, emotionales, erwachsen erzähltes, episches Erlebnis – dies ist &quot;Dragon Age: Origins&quot; für erwachsene Genrefans, die Geduld und Ausdauer mitbringen und vor allem bereit sind, viel Zeit zu investieren. Die hier präsentierte düstere Fantasywelt mit den zahlreichen gewaltvollen und brutal inszenierten Konflikten gehört nicht in die Hände Minderjähriger – dies sei an dieser Stelle nochmals ausdrücklich erwähnt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Erstellung einer eigenen Spielfigur beginnt die Qual der Wahl. Neben dem Aussehen muss sich der Spieler zwischen den Völkern der Menschen, Elfen und Zwerge sowie den Klassen &#8220;Krieger&#8221;, &#8220;Magier&#8221; und &#8220;Schurke&#8221; entscheiden. Je nach Wahl beginnt eine von sechs verschiedenen, dramatisch inszenierten, mehrstündigen Einleitungsgeschichten, die gleichzeitig als Tutorial dienen. Hier werden dem Spieler gleichsam grundlegende Steuerungsbefehle wie Handlungsoptionen verständlich erläutert. </p>
<p>Diese Einleitungsgeschichten gewähren Einblicke auf die politischen, religiösen und sozialen Konflikte des Fantasiereiches aus gänzlich unterschiedlichen Perspektiven. Während man als Adelssohn einen Überfall auf die Burg seiner Familie miterleben muss, ist es Aufgabe des Magier-Anwärters, eine gefährliche Eignungsprüfung in einer anderen Dimension zu bestehen. Durch die anfänglich unbekannte Fantasiewelt ist der Spieler besonders auf Informationen angewiesen, die er primär durch Zwischensequenzen und zahlreiche Gespräche mit anderen Figuren erhält. Außerdem finden sich im Spielverlauf vielerorts Bücher, Schriftrollen und Objekte, die der Spieler betrachten kann, woraufhin interessante Fakten über Spielwelt, zu vergangenen und aktuellen Ereignissen, wichtigen Charakteren oder Kreaturen, in der spielinternen Bibliothek erscheinen. Da die hier gesammelten Informationen sehr umfangreich sind, bei der Lösung vieler Aufgaben helfen und eine Menge zu der stimmungsvollen und glaubwürdigen Atmosphäre beitragen, wird vom Spieler eine gewisse Lesebereitschaft gefordert.</p>
<p>Im Spiel ist es möglich, in einer Gruppe mit maximal drei weiteren Gefährten durch die Lande zu ziehen. Insgesamt trifft man im Spielverlauf bis zu 9 vollkommen unterschiedliche Mitstreiter mit einer jeweils unverwechselbaren Persönlichkeit, die sich aus gänzlich verschiedenen Motiven für das eigene Vorhaben begeistern lassen. Als sozialer Interaktionspunkt dient vor allem das Camp, wo die einzelnen Begleiter aufeinandertreffen und die Konstellation der Heldengruppe festgelegt werden kann. Die tiefgründigen, vielschichtigen, teils boshaft, teils witzig inszenierten Interaktionen innerhalb einer solchen Heldengruppe tragen maßgeblich zu der gelungenen Spielatmosphäre bei. Der dem Alkohol zugewandte Zwerg Orkhan macht z. B. der weisen Heilerin Wynne mehr als eindeutige, oftmals sogar obszöne Avancen, die Bardin Leliana gibt ihren Mitstreitern zwischen Gefechten absurde Kleidungstipps – Ihr Lieblingsthema ist schicke Schuhe. Auch ein unangenehm riechender Kampfhund kann sich zu den Abenteurern gesellen und findet großen Gefallen daran, sich im Camp auf die sauberen Kleidungsstücke einer ordnungsliebenden Zauberin zu betten – sehr zu ihrem Leidwesen (und zur Belustigung des Spielers).</p>
<p><a href="http://www.spieleratgeber-nrw.de/index.php?siteid=2563"target=blank rel="nofollow">» Die ganze pädagogische Beurteilung beim Spieleratgeber NRW lesen</a></p>
<p>Fazit:<br />
Ein entscheidungskritisches, emotionales, erwachsen erzähltes, episches Erlebnis – dies ist &#8220;Dragon Age: Origins&#8221; für erwachsene Genrefans, die Geduld und Ausdauer mitbringen und vor allem bereit sind, viel Zeit zu investieren. Die hier präsentierte düstere Fantasywelt mit den zahlreichen gewaltvollen und brutal inszenierten Konflikten gehört nicht in die Hände Minderjähriger – dies sei an dieser Stelle nochmals ausdrücklich erwähnt.</p>
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