Augmented Reality Games
Ich sehe was, das du nicht siehst!

08.02.2010 - eingestellt in Augmented Reality Games, Mobile Games, News, Spiele & Trends

Augmented Reality Game EyePetVirtual Reality war gestern. Der jüngste Trend heißt Augmented Reality. Statt zu versuchen, dass Spiel so realistisch wie möglich zu geschalten, wird hier die Realität zum virtuellen Spielplatz. Eine neue Art und Weise, Games zu erleben.

Von Anne Sauer (Redaktion spielbar.de)

EyePetEin niedliches pelziges Wesen springt und tobt zwischen unseren Beinen herum. Man kann es füttern, waschen, mit ihm spielen, man kann es sogar kraueln. Wendet man seinen Blick jedoch von dem Bildschirm ab, ist es nur Luft, die man streichelt. Die Rede ist von EyePet, einem virtuellem Haustier, das Ende letzten Jahres bekannt wurde. Es gilt als Vorzeige-Projekt der Spiele, die mit Augmented Reality arbeiten.

Hinter Augmented Reality, wörtlich übersetzt „erweiterte Realität“, verbirgt sich eine Technologie, die die reale Alltagswelt einbezieht und ihr digitale Elemente hinzufügt. Die natürliche Wahrnehmung wird dann beispielsweise durch Sound, Text oder ein Bild überlagert. Anders gesagt, wenn technische Hilfsmittel mehr zeigen, als ursprünglich von der Natur hergegeben, spricht man von Augmented Reality. Dieses Prinzip findet bereits Anwendung in mobilen Reiseführern für das Handy mit integrierter Kamera und GPS, einem satellitengestütztem System zur Bestimmung der eigenen Position. Wird das Mobiltelefon auf ein historisches Gebäude gehalten, erscheinen auf dem Display zusätzliche Informationen zum Objekt.

Augmented Gaming

Auch neuere Games greifen das Prinzip auf. Der Alltag wird zur Spielumgebung, indem auf die natürliche Umgebung virtuelle Spielinhalte projiziert werden. Realität und Virtualität verschmelzen. Augmented Reality kann man zwar (noch) nicht anfassen, das manuelle Auslösen von Interaktionen ist aber schon möglich, wie das schon erwähnte EyePet zeigt. Nachteil bei diesem virtuellen Haustier ist, dass es an einen Fernseher und damit an einen festen Ort gebunden ist, wodurch die spielerische Freiheit etwas eingeschränkt wird.

InvizimalsDas ist beispielsweise bei „Invizimals“, einem Augmented Reality Game für die PlayStation Portable (PSP), nicht so. Der Name „Invizimals“ setzt sich zusammen aus „invisible“ und „animals“ und bedeutet so viel wie „unsichtbare Tiere“. Dahinter verbergen sich kleine, für das bloße Auge unsichtbare, Fabelwesen, die erst auf dem Display der PSP Gestalt annehmen. Sie verstecken sich in farbigen Flächen der Realität und können mit der Handheld-Konsole bei aufgesteckter Kamera aufgespürt werden. Bunte Tapete, ein Farbklecks, ein farbiger Teppich, überall können sich die „unsichtbaren“ Wesen verstecken. Das Spielprinzip erinnert an die bekannte Pokémon-Reihe: Die Spielenden fangen Fantasiefiguren ein, hier mit einem Pappmarker als Falle, und können sie anschließend trainieren und gegeneinander antreten lassen.

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Einen Kommentar zu “Augmented Reality Games
Ich sehe was, das du nicht siehst!

  1. Niclas schreibt:

    find ich gut

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