Nintendogs

01.09.2008 - eingestellt in Spielebeurteilungen

nintendogs_teaser.jpgDer Name sagt alles: Es dreht sich hier um eine Hundesimulation aus dem Hause Nintendo, in der Besitzer der Nintendo DS Handheld Konsole bis zu drei Welpen gleichzeitig erziehen und betreuen. Das Spielprinzip erinnert stark an eine Mischung aus dem Tamagotchi-Prinzip und Pokémon.

Genre: Simulation Hersteller: Nintendo
Plattform: Nintendo DS Erscheinungsdatum: Oktober 2005
USK: ohne Altersbeschränkung spielbar: ab 8 Jahren

 

 

 

 

Es gibt drei verschiedene Versionen, die jeweils von Beginn an sechs Rassen enthalten, alle weiteren vierzehn (inklusive zweier Bonus-Rassen) gilt es im Laufe des Spiels als guter Hundetrainer freizuschalten. Zu Beginn steht logischerweise die Wahl eines Hundes an: Im virtuellen Tierheim warten verschiedene Rasse unterschiedlichen Geschlechtes auf ein Herrchen und einen Namen. Zu Hause gehört es sich dem Tier die ersten Befehle wie Sitzen, Liegen oder Männchen beizubringen, mit ein wenig übung vollbringt es später auch schwierigere Aufgaben wie Salto, Tanzen oder Handstand. Das Vermitteln der Tricks nutzt die Fähigkeiten des Nintendo DS. Per Touchscreen erfährt der virtuelle Vierbeiner, wie ein Sprung in die Luft funktioniert. Erfüllt er den Wunsch, gibt es Streicheleinheiten mithilfe einer virtuellen Hand und über das DS-Mikrofon erhält die Bewegungsabfolge einen Befehl. Nach ein paar Wiederholungen beherrscht der Hund den Trick und vollführt ihn auf Zuruf.

Wie echte Hunde bestehen die Nintendo-Welpen auf regelmäßiges Füttern sowie ein Bad und natürlich auf Gassi gehen. Da zu Beginn nur ein recht kleines Budget zur Verfügung steht und Nahrung oder auch Spielsachen viel Geld kosten, verhilft das Training für drei Wettbewerbe vielleicht zu mehr Geld. Also ab in den Park und das Fangen eines Frisbee aus der Luft üben, in einer Trainingshalle einen Hindernisparcours absolvieren und zu Hause immer wieder Gehorsam beibringen. Die Wettbewerbe unterteilen sich in fünf verschiedene Stufen – Schwierigkeitsgrad und der mögliche Gewinn steigen von Stufe zu Stufe. Geld, Trainerpunkte und neue Gegenständen machen einen Großteil der Motivation des Spiels aus. Nach einiger Zeit gibt das Programm weitere Rassen und Häuser frei, und auch lustige Spielzeuge wie das Mario-Kart, welches den Hund durch die Wohnung jagt. Mit ausreichend Geld gelingt der Zukauf weiterer Hunde. Maximal drei tummeln sich gleichzeitig auf dem Screen.

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Die liebevoll animierten Hunde wissen grafisch zu gefallen. Die Entwickler erledigten ihre Hausaufgaben und als Ergebnis verhält sich jede Rasse anders. Nintendogs erschien ursprünglich in den drei Versionen Chihuahua & Friends, Dachshund & Friends, Labrador & Friends. Dalmatiner & Friends kam im Juni 2007 hinzu.

3 Kommentare zu “Nintendogs”

  1. die pädagogen schreibt:

    Die Aufschreie von Erziehern, Lehrern und Eltern, die ihre Zöglinge an die Nintendogs-Sucht zu verlieren glaubten, blieben aus. Der Nintendogs-„Virus“ befiel die Spieler nicht so sehr wie damals Tamagotchi. Vor allem Mädchen spielen dieses Spiel. Der virtuelle Tierschutzverein braucht hier nicht einzuschreiten: Kümmert sich Herrchen oder Frauchen ein paar Tage nicht um das Tier, trifft er oder sie bei der Rückkehr zwar ein schmutziges und übel gelauntes Haustier an, doch es wird nicht krank und stirbt auch nicht. Ebenso wenig wachsen oder altern die Welpen. über eines sollten sich die Eltern eines mit Begeisterung Nintendogs spielenden Kindes klar sein: Nintendogs ersetzt kein echtes Tier, drückt jedoch den Wunsch aus, Verantwortung für ein Tier zu übernehmen. Von daher sollten den Erfolgen der Kinder bei diesem Spiel Aufmerksamkeit entgegen gebracht werden. Und auch beim virtuellen Hündchen könnte der Funke schnell überspringen. Hier sollte Kindern der Unterschied zwischen einem Programm und einem wirklichen Tier mit wirklichen Bedürfnissen klar gemacht werden. Nintendogs lässt sich abschalten.

  2. Laura, 12 Jahre schreibt:

    Man hat ein Haustier, um das man sich kümmern kann. Das ist fast so wie ein echtes Haustier. Ich finde die Grafik ziemlich gut, weil das sieht so echt aus (genauso wie die Hunde). Man muss sein Haustier erst lange trainieren, damit es einem gehorcht. Das Spiel ist super leicht bedienbar. Dafür hat man einen Stift. Im Spiel macht man eigentlich immer das Gleiche. Füttern, Waschen usw. Das langweilt mich ein bisschen. Manchmal machen die Hunde nicht das, was man will, ansonsten verhalten sich die Spielfiguren ganz normal. Eigentlich hat das Spiel nichts mit mir zu tun, außer dass ich gerne spazieren gehe. Man kann dabei lernen, wie man sich um ein Lebewesen kümmern kann und Verantwortung tragen zu können. Das Spiel würde ich mehr einem Mädchen empfehlen, weil Mädchen können sich mit Hunden etwas mehr beschäftigen (z.B. Waschen, Streicheln, Füttern). Das ist nichts für Jungs. Ich würde es einem 8 – 12jährigen Mädchen empfehlen, weil größere kennen sich da etwas mehr aus, was sie tun müssen. Kleinere wissen, glaub ich, nicht so gut, was das bedeutet, sich um ein Lebewesen zu kümmern.

  3. 0195 /// Das kreative Potential von Kinect-Modifikationen – Next Level Conference schreibt:

    […] Ähnlichkeiten mit dem Pendant der Wii auf. Und auch Kinectimals erinnert an eine Mischung aus Nintendogs und EyePet. Gamer und Hobby-Programmierer zeigen dagegen, was alles in der Technik der Kinect […]

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