TV-Doku: „Spielen, spielen, spielen …“

11.08.2008 - eingestellt in Computerspielsucht, Debatten & Studien, News

Am 12. August zeigt die ARD die Dokumentation „Spielen, spielen, spielen … wenn der Computer süchtig macht”. Der Film beschreibt das Phänomen Computerspielsucht aus der Perspektive eines Jugendlichen und zeigt die Hilflosigkeit seiner Angehörigen.

Bereits im April 2007 berichtete das NDR-Magazin „Panorama” über den damals 16-jährigen Marc-Oliver, der nach eigener Aussage „süchtig nach Computerspielen” ist. Sein tägliches Spielpensum: bis zu zehn Stunden. Ein Autorenteam hat Marc-Oliver in Anschluss an den Bericht über ein Jahr lang begleitet.

Die Dokumentation zeigt auf, was an Computerspielen – insbesondere Online-Rollenspielen – begeistert und was daran gefährlich ist. Mit der Geschichte von Marc-Oliver wurde ein extremer Einzelfall gewählt, der die negativen Auswirkungen exzessiver Computerspielnutzung verdeutlicht. Typisch für das Suchtverhalten ist die dauerhafte Vernachlässigung schulischer, häuslicher und sozialer Pflichten. Die Angehörigen stehen der Situation in vielen Fällen hilflos gegenüber.

Neben weiteren Betroffenen kommen verschiedene Expertinnen und Experten zu Wort, die sich mit dem Krankheitsbild „Computerspielsucht” auseinandersetzen. Ursprünglich sollte die Dokumentation bereits am 25. Juni gesendet werden, sie wurde aber kurzfristig zu Gunsten der Verleihungsgala des „Bild”-Medienpreises „Osgar” abgesetzt.


Spielen, spielen, spielen … wenn der Computer süchtig macht

Ein Film von Sonia Mayr, Anja Reschke und Henning Rütten
Dienstag, 12. August 2008, 22.45 – 23:30 Uhr, ARD


Weblinks

Spielen, spielen, spielen … wenn der Computer süchtig macht (Das Erste)

Spiel ohne Grenzen – wenn Computersucht die Kindheit zerstört (Panorama)

Weiterführende Links

spielbar-Themenschwerpunkt Computerspielsucht


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