Far Cry – Ego-Shooter in der Südsee

12.08.2008 - eingestellt in Spielebeurteilungen

pack_teaser.jpgIm dem Ego-Shooter kämpft der Abenteurer Jack Carver auf einer einsamen Insel ums Überleben. Er stellt sich allein gegen Söldner und Gen-Mutanten. Ziel ist es, eine Journalistin zu retten und mit ihr die Insel zu verlassen. Das Erstlingswerk der deutschen Spieleschmiede „Crytek” setzte besonders technisch neue Maßstäbe.

Genre: Action/Ego-Shooter
Hersteller: Ubisoft
Plattform: PC Erscheinungsdatum: April 2004
USK: keine Jugendfreigabe spielbar: ab 18 Jahre

 

 

 

 

Die Spielenden erhalten zu Beginn einen Einstieg durch ein Intro, danach treiben Dialoge per Handy mit Doyle, einem heimlichen Beobachter, der den Helden über die eigentlichen Hintergründe des Angriffs und das Söldnertreibens aufklärt, die Story voran.

Statt wie in anderen Ego-Shootern und Actionspielen durch finstere Straßen oder dunkle Gewölbe zu laufen, findet das Geschehen auf mehreren Inseln in der Südsee statt. Alternative Wege erlauben ein relativ freies Bewegen in der Spielumgebung.
Durch sogenanntes Long Range Combat tötet der Held die Gegner aus sicherer Entfernung.

Durch eine hohe einprogrammierte KI gehen die Widersacher koordiniert vor und reagieren sensibel auf Sicht und Geräusche. Der Held hat die Möglichkeit, schnell aber leise die Position zu wechseln und Gegner unter Umständen in einen Hinterhalt zu locken. Doch auch die Gegner schleichen und versuchen einen einzukreisen. Die Gegner kommunizieren untereinander, so versuchen angeschossene Söldner zum Beispiel, in Deckung zu bleiben und Verstärkung zu holen.

Zu den Waffen gehören diverse Schusswaffen, eine Machete und ein
Raketenwerfer. Als Transportmittel dienen verschiedene Fahrzeuge: Schlauchboote, Patrouillenboote mit MG und Raketenwerfer, Buggies, Hummer, LKW und Gabelstapler, und ein Lenkdrachen. Die Fahrzeuge steuert der Spieler wahlweise aus der First- oder Third Person-Perspektive.

Ein Editor erlaubt eigene Level und Maps zu erstellen und damit die Standard-Multiplayer-Modi “Deathmatch”, “Team Deathmatch” und “Assault” zu erweitern. In letzterem treten zwei Teams gegeneinander an, wobei das eine nacheinander drei Basispunkte erobern muss, während das andere Team diese verteidigt.

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Eine neue Messlatte setzte das Spiel bei Erscheinen im Bereich Grafik. Das vom deutschen Spieleentwickler „Crytek” programmierte Spiel bietet immense Sichtweiten, viele Details und Texturen, Special Effects und detailreiche Wasseroberflächen. Selbst die dichte Vegetation wird in den höheren Detailstufen ungemein detailliert dargestellt, bis hin zum einzelnen Grashalm. Grundlage für diese hervorragende Spielumgebung ist die „CryEngine”, welche im Erscheinungsjahr 2004 als weltweit führend galt. Sie begründete die Erfolgsgeschichte von „Crytek”, welche durch die „CryEngine 2″ in den Folgejahren eine Fortsetzung fand. Letztere diente als Gerüst für den ebenfalls sehr beliebten Ego-Shooter „Crysis” (2007).


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3 Kommentare zu “Far Cry – Ego-Shooter in der Südsee”

  1. Markus (18) schreibt:

    Von der Grafik und Umgebung her schön. Sieht sehr echt aus, vor allem das Wasser. Spannend ist es das Spiel durchzuspielen. Die Intelligenz der Gegner ist gut gemacht. Die ducken sich, wenn man auf sie schießt. Ich würde nicht so leben wollen, weil es zu gefährlich ist. Das muss nicht sein, dass Leute auf einen schießen. Ich würde das Spiel ab 16 Jahren empfehlen. Vor allem die Landschaft hebt “Far Cry” gegenüber anderen Spielen hervor.

  2. Martin (48) schreibt:

    ^Das Spiel ist meiner Meinung nach ein super Ego-Shooter. Es bietet eine gute Handlung, die nicht so ermüdend ist, und endlich eine vernünftige KI. Nicht nur wegen der starken Optik gefällt mir das Spiel wesentlich besser als z.B. Doom 3. Ich würde als Vater die deutsche Version bei Jungen ab 16, 17 Jahren dulden, wenn sie es spielen.

  3. Projekt A.R.I.E.L. schreibt:

    Was kommt dabei heraus, wenn man ein Theaterstück aus dem 17. Jahrhundert mit einem Computerspiel des 21. Jahrhunderts kreuzt?!

    Findet es heraus in der Far Cry SturmMOD, in der man Prosperos Insel aus William Shakespeares Theaterstück “Der Sturm” selbst erforschen, die in letzterem genannten Schauplätze entdecken und Situationen aus dem Stück erfahren kann!
    Hört sich nach Arbeit an, soll aber einfach eine neue, spielerische Herangehensweise an Shakespeares Klassiker und an Medientheater sein! Also runterladen und viel Spaß beim Erforschen der Insel!
    Download unter: http://www.moddb.com/mods/stefan-khler/downloads/sturmmod
    Homepage des Theater / Medienkunst – Projektes, das dahinter steht: http://www.projektariel.net

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