Genius – Im Zentrum der Macht

17.12.2007 - eingestellt in Serious Games, Spielebeurteilungen

gen_75px.jpgEs ist die Aufgabe des Spielers, als Politiker Karriere zu machen. Man startet als unerfahrener Bürgermeisterkandidat in einem kleinen Dorf in Bayern und muss dort die örtlichen Wählerinnen und Wähler von seinen Fähigkeiten überzeugen.

Genre: Simulation / Serious Game Hersteller: Cornelsen
Plattform: PC Erscheinungsdatum: Oktober 2007
USK: ohne Altersbeschränkung spielbar: ab 12 Jahre

 

 

 

Spielbesprechung von Torben Kohring (Spieleratgeber NRW)

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» Zur pädagogischen Beurteilung des Spiels

 

Den nächsten Schritt auf der Karriereleiter stellt der Industriestadtteil Hagenau-Ost dar, in dem die zu lösenden Probleme schon eine Nummer größer sind als in der Provinz. Hat man auch hier die anstehenden Aufgaben zur Zufriedenheit der Bürger erledigt, führt den Spieler der Weg über die Landeshauptstadt von Nordrhein Westfalen nach Berlin, wo man sich zu guter Letzt als Kandidat auf die Kanzlerschaft der Bundesrepublik Deutschland bewerben darf.

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Das Spiel ist eine Mischung aus einer Städtesbausimulation und einem Managerspiel. Der Aufbauteil ähnelt in seinen Funktionen dem Klassiker Sim City.

Im Stadtbereich müssen Wohn-, Handels- und Industrieflächen ausgewiesen werden, auf denen sich dann Bürger und Unternehmen ansiedeln können. Ohne eine sinnvolle Infrastruktur mit Straßen, Polizeiwachen, Schulen und Supermärkten ist kein großartiges Wachstum der eigenen Gemeinde oder Stadt zu erwarten. » mehr


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6 Kommentare zu “Genius – Im Zentrum der Macht”

  1. Torben Kohring (Spieleratgeber NRW) schreibt:

    “Genius – Im Zentrum der Macht“ schafft eine gelungene Verbindung von Unterhaltung und einem lehrreichen Thema. Politische Zusammenhänge werden geschickt mit der spielerischen Ebene verbunden, ohne den Spieler dabei zu langweilen. Aufgrund der Komplexität des Spiels und dem vorausgesetzten politischen Wissen eignet sich das Spiel für Kinder ab einem Alter von 12 Jahren. Jüngere Kinder können das Spiel bedenkenlos spielen, werden es aber wahrscheinlich nicht verstehen. Ein Einsatz im Schulunterricht ist unter bestimmten o. g. Bedingungen denkbar.

  2. Frank schreibt:

    Dieses Spiel ist inkompatibel zur Hardware der Zielgruppe. Die Anforderungen an die Grafikkarte sind derart hoch, dass das Spiel selbst auf neuen Office-Computern nicht läuft. Spielbar ist das Spiel nur auf Gamer- Computern. Für Eltern, die ihren Kindern vernünftige Software anbieten woll(t)en, ist dieses Spiel eine maßlose Enttäuschung. Ob echte “Gamer” sich solche Software reinziehen bezweifle ich energisch. Zusammenfassung: für Normalos nicht spielbar, es sei denn man kauft sich eine neue Grafikkarte

  3. Tobias Miller (Redaktion spielbar.de) schreibt:

    Die Entwickler von “Genius – Im Zentrum der Macht” legten offensichtlich besonderen Wert auf eine wirklichkeitsnahe Grafik, da diese den (anspruchsvollen) Sehgewohnheiten der jugendlichen Zielgruppe gerecht wird.
    (siehe dazu den Beitrag “Auf ins Kanzleramt!” unter
    http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/ewelten/710178/)

  4. Tobias Miller (Redaktion spielbar.de) schreibt:

    “Genius – Im Zentrum der Macht” kann seit Januar 2008 gegen eine Bereitstellungspauschale direkt bei der Bundeszentrale für politische Bilduing bestellt werden.

    Alle Informationen dazu finden sich hier
    http://www.bpb.de/publikationen/BB1X9Q,0,0,Genius_Im_Zentrum_der_Macht.html

  5. spielbar.de - Comenius-Auszeichnungen 2008 schreibt:

    [...] Preisträger dagegen selten. Eine der wenigen Ausnahmen ist „Genius – Im Zentrum Macht” (» Spielbesprechung). Das von der Bundeszentrale für politische Bildung entwickelte Serious Game erhielt sowohl das [...]

  6. Tim schreibt:

    Das Spiel ist für mich eine masslose Enttäuschung, da es wie schon gesagt auf einfachen Rechnern nicht läuft und auch mit den anderen Geniusspielen nicht mithalten kann.

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