Spielebeurteilungen im Unterricht

28.11.2007 - eingestellt in Familie & Schule, Modellprojekte, News

Computerspiele sind nicht nur ein gewichtiger Bestandteil der Medienwelt von Kindern und Jugendlichen, sondern nicht selten auch Gegenstand emotional aufgeladener Debatten. Umso wichtiger erscheint es, Kinder und Jugendliche bereits in der Schule zu einer eigenständigen und kritischen Auseinandersetzung mit Computerspielen zu befähigen.

Eine Möglichkeit, das Thema im Unterricht anzugehen, ist das Verfassen einer Spielebeurteilung. Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich auf diesem Wege aktiv Wissen zu Computerspielen und reflektieren dabei ihr eigene Mediennutzung. Insbesondere Lehrpläne im Fach Deutsch sehen Einheiten vor, die einen aufgeklärten Umgang mit Medien fördern wollen und sich somit für die Thematisierung von Computerspielen anbieten.

Wie das Verfassen einer Spielebeurteilung nun konkret im Deutschunterricht realisiert werden kann, zeigt eine beispielhafte Unterrichtseinheit, die mit einer 8. Klasse an einem bayerischen Gymnasium durchgeführt wurde. Im Mittelpunkt des Projektes stand die Besprechung der Spielsoftware „Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod” (» Spielebeurteilung auf spielbar.de).

Umgesetzt wurde das Vorhaben in mehreren Blöcken. Die Schülerinnen und Schüler entwickelten zunächst eigene Kriterien zur Bewertung von Spielen; anschließend nahmen sie professionelle Spieletests genau unter die Lupe. In der abschließenden Gruppenarbeit wurde die Lernsoftware getestet, beschrieben und beurteilt. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen wurden als Kommentare auf spielbar veröffentlicht.

Eine ausführliche Projektbeschreibung wird in Kürze auf spielbar erscheinen. Vorab stehen die Unterrichtsmaterialien als Download bei Medienistik zur Verfügung.


Weiterführende Links

Projektergebnisse auf spielbar

Projektbeschreibung von Medienistik


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