„Die Spielerinnen kommen!”
Neue Spiele für eine neue Zielgruppe

07.09.2007 - eingestellt in Mädchen & Computerspiele, News, Spiele & Trends

img_girl1.gifAuf dem Computerspielmarkt tut sich was. Immer mehr Spiele und Angebote für Mädchen und Frauen scheinen die „Männerdomäne” Computerspiele nach und nach aufzubrechen. Insbesondere Produkte rund um das Thema Pferd verkaufen sich blendend. Mit „play vanilla” erscheint seit diesem Frühjahr außerdem die erste Computerspielzeitschrift für Frauen.

Seite 2: Von Pferden und anderen Tieren
Seite 3: Spielerinnen und ihre Vorlieben

Von Tobias Miller (Redaktion spielbar.de)

Weit verbreitet ist einerseits die Vorstellung, dass es sich bei den Spielenden vor den Konsolen und PCs vorwiegend um männliche, meist junge Menschen handelt. Und in der Tat: besucht man eine einschlägige Messe wie die Games Convention , so wird diese Annahme fürs Erste bestätigt.

Auch die Betrachtung der JIM-Studie von 2006 vermittelt zunächst ein eindeutiges Bild. Demnach spielen 56 Prozent der Jungen zwischen 12 und 19 Jahren täglich oder mehrmals pro Woche am Computer, wohingegen es bei den gleichaltrigen Mädchen gerade einmal 16 Prozent sind.

Andererseits lässt sich beobachten, dass die Spielindustrie verstärkt Produkte auf den Markt bringt, die deutlich erkennbar eine spezifisch weibliche Zielgruppe ansprechen und die sich offenbar sehr gut verkaufen. Nicht nur neue Spiele werden angeboten, sondern auch Spielkonsolen erscheinen in neuer Gestalt. So sind die Geräte außer im bekannten Schwarz mittlerweile in Weiß oder Rosa erhältlich. Die Industrie hat offenbar die weibliche Zielgruppe für sich entdeckt.

Auffallend ist in diesem Zusammenhang vor allem die große Bandbreite an Tierspielen, die sich in den letzten Jahren auf dem Computerspielmarkt etabliert hat. » mehr


Bookmark and Share

Pages: 1 2 3

Einen Kommentar zu “„Die Spielerinnen kommen!”
Neue Spiele für eine neue Zielgruppe”

  1. Roger schreibt:

    Es reicht eigentlich nicht, dass die Industrie die Mädchen entdeckt. Die Frage ist, ob die Mädchen auch die Industrie für sich entdecken und auf die Sterotypen reinfallen. Grundsätzlich gilt: Jungs wollen gegeneinander spielen, Mädchen miteinander.

Schreib einen Kommentar