„competence times“ im Bereich der GC Family auf der Games Convention 2007
01.08.2007 - eingestellt in Familie & Schule, Games Convention, News
Zum zweiten Mal finden dieses Jahr die „competence times“ der BpB im Bereich der GC-Family auf der Games Convention in Leipzig statt.
Auch dieses Jahr gilt das Motto: Experten halten verständliche Kurzreferate zu Trend-Themen im Bereich „Computerspiele und Pädagogik“ in einem etwas „anderen“ Ambiente. Die „competence times“ stärken die Medienkompetenz bei Eltern und LehrernInnen, damit diese weiterhin mit einer ganzen Generation im Dialog bleiben.
Die „competence times“ bieten trotz der Vorträge von noch nicht mal einer halben Stunde immer noch den Raum für Diskussionen. Ohne gleich einen Messevormittag dafür aufzubringen, erwarten den Besucher aktuellste und spannende Beiträge aus dem Bereich Computerspiele. Darüber hinaus lädt die Cafehaus-Atmosphäre zum Verweilen und Abspannen vom Messetrubel ein.
Experten zu dem Bereich Computerspiele aus Deutschland und Österreich zeigen auch dieses Jahr mit ihren Kurzvorträgen, welche Themen noch nicht hinreichend öffentlich ausdiskutiert sind:
Monica Mayer, Psychologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Theoretische Psychologie an der Uni Bamberg, widmet sich am 23. August 2007 um 12:30 dem Thema „Liebe in Computerspielen“ und der Fragestellung, inwiefern sich virtuell gestiftete Beziehungen über Onlinespiel von real angebahnten unterscheiden. (Raum Workshop I)
Gleich danach schildert Jürgen Maaß, Universitätsdozent für Didaktik der Weiterbildung und Universitätsdozent für Didaktik der Mathematik aus Linz, um 13:15 in Rahmen seines Themas „Zum Umgang mit Killerspielen – Kriegsspiele aus pädagogischer Sicht“ das Konzept der positiven Prädikatisierung. Dieses bietet für Familie und Schule eine Alternative zu deutschen Verbots-Diskussionen. (Raum Workshop I)
Am Freitag gibt Sabine Grüsser-Sinopoli, Leiterin der interdisziplinären Suchtforschungsgruppe an der Berliner Charite, um 11:30 Antworten zur Thematik „Spielesucht – wirklich ein Thema?“. Eltern und Lehrer profitieren von der hohen Fachkenntnis der Referentin, um nach der „Killerspiel-Diskussion“ nicht einer weiteren populistisch geführten Auseinandersetzung inkompetent gegenüberzustehen. (Raum Workshop II)
Thomas Feibel beschließt in diesem Jahr um 12:15 die „competence times“ der bpb mit dem Thema „Kinder- und Erwachsenenspiele – Unterschiede in Gameplay und Darstellung“. Unabhängig von Altersfreigaben durch Prüfinstanzen wie die USK vermögen Eltern und Lehrer vielleicht nur durch „gesunden Menschenverstand“ die von ihren Kindern gespielten Spielen selbst einer Altersgruppe zuzuordnen. (Raum Workshop II)
Ort: Halle 5, Workshop I und Workshop II, nähere Informationen auch am Stand der bpb im Bereich der GC-Family auf der Games Convention.


Einführung zu Computerspielen.
Informationen zu Historie, Genres, Faszinationskraft und Jugendmedienschutz. Mit Glossar.
