Fable

05.04.2006 - eingestellt in Spielebeurteilungen

FableFable besticht durch seinen innovativen Genremix aus Rollenspiel, Adventure und Lebenssimulation. Allein die Spielenden entscheiden über die Gesinnung ihrer Spielfigur. Jede Aktion wirkt sich merkbar auf den Spielcharakter und seine Umgebung aus.

Genre: Rollenspiel
Hersteller: Microsoft
Plattform: Xbox, PC
Erscheinungsdatum: September 2004 (Xbox),
Herbst 2005 (PC)
USK: ab 12 Jahren
spielbar: ab 14 Jahren

 

 

Spielbeschreibung von „die pädagogen“

Fable ist ein Rollenspiel, in dem die Spielenden einen kleinen Jungen in der Fantasywelt Albion steuern. Das Besondere: Es liegt allein an den Spielenden, ob die Handlungen ihrer Spielfigur positiver oder negativer Natur sind. Jede Entscheidung hat Auswirkungen auch die Charakterentwicklung und das Ansehen der Spielfigur. Bewohner von Albion reagieren je nach Gesinnung der Spielfigur unterschiedlich. Die Reaktionen reichen von übertriebenem Fan-Verhalten bis hin zu purer Abscheu. Das Erscheinungsbild des Charakters spiegelt ebenfalls die eigene Gesinnung wider. So wirkt ein guter Held beispielsweise gepflegt, strahlt Charisma aus, während ein Bösewicht eher abstoßend wirkt und ihm kleine Hörner auf dem Kopf wachsen. Ob der Held sich darüber hinaus in seiner Freizeit als Händler, Vermieter, Ehemann oder als Schatzsucher beweist, bleibt ganz den Spielenden überlassen.

Screenshots

FableFableFable
Charakter-Entwicklung und Kampf-System unterscheiden sich deutlich von vergleichbaren Rollenspielen. Es macht wenig Unterschied, ob der Held als reiner Nah- oder Fernkämpfer, Magier oder mit einer guten Mischung aus den zur Verfügung stehenden Fertigkeiten durchs Land zieht. Natürlich ist alles am stimmigsten, wenn der Held seiner Klasse weitestgehend treu bleibt. Die Kämpfe orientieren sich stark an Action-Rollenspiel-Vorbildern und laufen dementsprechend unkompliziert und schnell ab.

Die Welt ist durchweg stimmig gestaltet: Liebevoll gezeichnete Dörfer und Licht durchflutete Landschaften wechseln sich mit gruseligen, dunklen Wäldern und Sümpfen ab. Die Spielwelt bietet Lebensfülle allerorts. Die KI (Künstliche Intelligenz) der vom Computer gesteuerten Charaktere lenken mit ihren tageszeitabhängigen Aktivitäten und ihrem Verhalten stellenweise davon ab, dass hier eigentlich ein Ein-Personen-Spiel vorliegt.

[Anmerkung der spielbar-Redaktion: Nachdem Fable 2004 zunächst nur für die Xbox entwickelt wurde, erschien Im Herbst 2005 eine erweiterte Fassung für den PC mit dem Titel „Fable – The Lost Chapters“. Sie beinhaltet zusätzliche Quests, Rüstungen, Waffen und Gegner.]

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2 Kommentare zu “Fable”

  1. Benjamin, 18 schreibt:

    Benjamin, 18 Jahre hat das Spiel in der „MultiMediaSpielwiese“ der Stadtbibliothek Bremen gespielt.

    Das Spiel ist von Anfang bis Ende einfach klasse, die Story ist gut, die Gebiete sind sehr groß und es gibt viel zu entdecken. Die Charaktergestaltung ist gut und es gibt viele verschiedene Figuren, Waffen und Kostüme. Während des Spiels kann man auch noch neue Ausrüstung dazu bekommen. Man muss sich entscheiden, ob man als Guter oder Böser spielt. Die Quests sind nicht besonders schwierig. Allerdings ist es manchmal nicht so ganz einfach, sich auf die Hauptmissionen zu konzentrieren, wenn man auch die Nebenmissionen spielt. Seine Gegner kann man auf verschiedene Arten besiegen und sammelt dabei Erfahrungen. Die Gegner haben verschiedene Fähigkeiten. Man muss diese schon gut kennen, um voran zu kommen. Ich habe zehn Stunden gebraucht, um das Spiel durchzuspielen. Manche Kämpfe sind etwas lang und ich fände es gut, wenn es noch mehr Ausrüstung geben würde.

    Man kann das Spiel in verschiedenen Schwierigkeitsstufen spielen, am Anfang wird alles gut erklärt, allerdings ist es leichter, wenn man schon Erfahrung mit dieser Art von Spielen hat. Im Verlauf des Spiels muss man darauf achten, dass man das zur Verfügung stehende Geld richtig verplant.

  2. 0350 /// Clash of Realities 2012: Schokolade oder Broccoli – Wie verpackt man Serious Games? – Next Level Conference schreibt:

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