Makey Makey

19.06.2014
Ihr wolltet schon immer mal euren eigenen, individuellen Controller entwerfen? Mit Makey Makey kann vom Obst bis zur Knete alles zum Gamepad werden. Einzige Voraussetzung ist, dass die Gegenstände Strom leiten. Auch interessante Physik-Experimente für den Schulunterricht sind so möglich.

Das "Makey Makey" Starterkit besteht aus einer Platine, einem USB-Kabel, 7 Alligatorclips und 6 Verbindungskabel.
Die Platine wird hierzu per USB Kabel mit dem Computer verbunden - weitere Software ist hierfür nicht nötig. Anschließend muss die Platine mit dem eigenen Körper verbunden werden, damit der Strom geerdet ist. Die beigelegten Kabel haben an beiden Seiten Metallklammern, wovon die eine Seite mit der Makey Makey Platine verbunden wird, während man die andere zwischen den Fingern halten soll. Da das Spielen so erschwert wird, haben wir das andere Kabel an ein ausgeschnittenes Teil eines nassen! Spüllappens geklemmt und diesen per Gummiband mit dem Arm verbunden. Dann kann es eigentlich schon losgehen. Mit den anderen Kabeln wird die Platine mit allen Objekten verbunden, die Strom leiten: Obst, Knete, metallische Gegenstände, nassen Lappen oder Schwämme, Bleistiftzeichnungen und und und - der Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt.

Dank diesem Zubehör lässt sich auch Super Mario mit Knete steuern.

Für die Steuerung per Makey Makey bieten sich Spiele an, die per Pfeiltasten und Space gesteuert werden. Sobald der Spieler nun die Banane oder den nassen Schwamm berührt, bewegt sich die Spielfigur wie auf "Knopfdruck". Im pädagogischen Kontext bietet sich Makey Makey daher besonders gut an Kindern spielerisch physikalische Funktionen näher zu bringen. Fragestellungen wie "Was leitet Strom und warum?" oder "Warum muss Strom geerdet werden?" können so anhand eines praktischen Beispiels behandelt werden.
Spieleratgeber NRW
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Bildnachweise

[1]MakeyMakey / makeymakey.com[2]MakeyMakey / makeymakey.com

Siehe auch

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